Freitag, 9. Juni 2017

Digitalisierung im Gesundheitssektor verlangt nach innovativen und smarten Lösungen

MedDEV News (ots). Die Health-i Initiative der Techniker und des Handelsblatts will etwas bewegen: Denn die Digitalisierung ist auch im Gesundheitssektor auf dem Vormarsch. Angetrieben durch den Consumer-Bereich und den Mobility-Trend, wächst der deutsche Markt an E-Health-Angeboten in rasantem Tempo. Das verlangt innovative und smarte Lösungen. 

Der Health-i Award bietet den Vordenkern des smarten Gesundheitswesens die große Bühne. Wir suchen Talente aus Gesundheit und Gesundheitswirtschaft. Kreative Freigeister, die was zu sagen haben und sich als wahre Cracks der E-Health-Branche einen Namen machen wollen. In den drei Kategorien "Junge Talente", "Start-ups" und "Unternehmen" können die Bewerber ihre Ideen mit gesundheitswirtschaftlicher Relevanz einer prominenten Jury und einem hochkarätigen Publikum vorstellen. 

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich schriftlich. Die Bewerbungsunterlagen stehen online zur Verfügung: http://health-i.de/de/bewerben/.

Ende der Bewerbungsphase: 15. Juni 2017  Weitere Informationen, u.a. zu den
Teilnahmebedingungen, unter:  http://health-i.de/de/.

SPRECHEN SIE UNS GERNE AN: 

Ansprechpartnerinnen: Caterina Lange, Sarah E. Goll
Telefon: 040-468832-639 (Mo-Fr von 10:00 - 17:00 Uhr)
Projektbüro Health-i Initiative

c/o JDB MEDIA GmbH, Schanzenstraße 70, 20357 Hamburg

Donnerstag, 8. Juni 2017

Bald weniger Behandlungsqualität für Patienten?


MedDEV News (ots). Ist die Qualität in Medizin und Zahnmedizin durch den Wirtschaftskurs der EU gefährdet? Müssen Patienten bald Abstriche bei der Güte ihrer Behandlung machen? Fragen wie diesen ging der 12. Europatag der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) gestern in Brüssel nach, der das von der Europäischen Kommission vorgestellte Dienstleistungspaket zum Thema hatte. 
Ziel des Dienstleistungspakets ist es, das europäische Wirtschaftswachstum zu beleben. Regeln, wer mit welcher Qualifikation einen Beruf wie ausüben darf, sog. Berufszugangs- und Berufsausübungsregelungen, werden von der Europäischen Kommission grundsätzlich als Wachstumshemmnisse und unnötige Hürden eingestuft. Das Dienstleistungspaket enthält daher einen Vorschlag, die Verhältnismäßigkeit neuen Berufsrechts zukünftig zu prüfen. Nach Schätzungen der Europäischen Kommission könnten 700.000 neue Arbeitsplätze in der EU geschaffen werden, wenn man nationale Berufsregeln auf ein niedrigeres Niveau herunterfährt. Die Auswirkungen auf die Patienten werden dabei allerdings völlig ausgeblendet.
Jedoch: Berufszugangs- und Berufsausübungsregeln sichern die hohe Qualität zahnmedizinischer und sonstiger ärztlicher Behandlung. Sollte die aktuelle Nivellierungsspolitik fortgesetzt werden, geht dies zu Lasten der Verbraucher und Patienten. In der (Zahn-)Medizin das Qualitätslevel herunterzuschrauben, ist ein verantwortungsloses Spiel mit der Gesundheit der Patienten.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Große Ziele: Startup-Unternehmen will Diabetes Management grundlegend verändern

MedDEV News. Klinische Studien untersuchen innovative Therapie-App zur Behandlung von Typ-2-Diabetes.

Gehören Sie zu den Millionen Menschen, die mit Diabetes-Typ-2 zu kämpfen haben und Ihren Zuckerhaushalt peinlich genau kontrollieren müssen? Dann könnte "Amalgam Rx", ein neuer digitaler Player im Gesundheitswesen, eines jener Starups im Jahre 2017 werden, das Sie im Auge behalten sollten.

Die digitalen Gesundheitspioniere kündigten gerade die Einführung ihrer ersten Next-Generation-Technologie  "iSage Rx" an: Die weltweit erste FDA-zugelassene Insulin-Titrations-App für alle Marken von Basalinsulin.


Zur Zeit laufen Klinische Studien an, die die Wirksamkeit dieser innovative Therapie-App am Patienten untersuchen.

Freitag, 2. Juni 2017

Organspenden kann Leben retten - doch die Bereitschaft ist rückläufig

MedDEV News (dpa). Seit etwa 50 Jahren können Organe transplantiert werden. Die Erfolgsraten stiegen mit den Fortschritten in der Medizin immer weiter an. Doch mehrere Skandale haben das Vertrauen der Deutschen in die Transplantationsmedizin erschüttert und die Bereitschaft zur Organspende zurückgehen lassen. Der Bedarf ist aber unverändert groß.

Mehr als 10.000 schwerkranke Menschen warten hierzulande auf ein Spendenorgan  Die meisten auf eine neue Niere. Für viele von ihnen ist eine Transplantation die einzige Chance, um zu überleben. 
Statistisch gesehen sterben täglich drei Patienten, weil ein passendes Organ nicht rechtzeitig verfügbar ist.
Einer repräsentativen Umfrage Ende 2016 zufolge sind mit 81 Prozent die meisten Bundesbürger für das Thema "Organspende" aufgeschlossen und wären grundsätzlich bereit, anderen nach dem Tod mit einer Spende zu helfen. Doch nur gut ein Drittel trägt auch einen Spenderausweis bei sich. Deshalb werden nach dem Tod eines Patienten und im Fall einer möglichen Organspende dessen Angehörigen nach dem mutmaßlichen Willen des Verstorbenen befragt: Für diese stellt eine Entscheidung in dieser Situation oftmals eine Überforderung dar.
Fazit: 857 Menschen waren es im vorigen Jahr, denen nach dem Tod meist mehrere Organe entnommen wurden. Doch die Zahlen gehen immer weiter zurück: 2011 waren es noch 1200 Spender. Im Durchschnitt schenkt ein Organspender drei schwerkranken Menschen die Chance auf ein neues Leben.
Ende 2016 warteten hierzulande 7876 Menschen auf eine neue Niere. Es folgten: Leber (1157), Herz (725), Lunge (390), Bauchspeicheldrüse (270) und Dünndarm (9).
Quelle: Apollon.de